Kochen für die Kleinsten
Kochen dient dem Zweck der Ernährung und des Genusses. Mit der richtigen Motivation bringt es auch richtig Spaß. Im Vordergrund steht dabei die vitaminreiche, abwechslungsreiche Kost. In den Verkaufsstellen findet man die vielzähligen Obst- und Gemüsesorten. Es gilt herauszufinden, welche die Favoriten in der Familie sind. Die Kleinsten müssen erst einmal langsam und schrittweise an dieses Früchte- und Gemüseangebot herangeführt werden. Zu bevorzugen ist dabei die biologische Vollwertkost, um die Schadstoffaufnahme so gering wie möglich zu halten. Auch sollte man gemäß den Jahreszeiten frische Obst- und Gemüsesorten bevorzugen, damit diese den höchsten Vitamingehalt enthalten.
Bei der Herstellung der Gerichte für die Kleinsten sollte man mit einer kleinen Auswahl an Obst- und Gemüsesorten beginnen, damit der Körper bei der Verwertung nicht überfordert wird und Allergien vermieden werden. Unverträglichkeiten des Kindes gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln können dann leichter aufgespürt werden. Man beginnt mit kleinen Essensportionen. Beispielsweise kocht man Kartoffeln mit Möhren. Schrittweise kann dann eine zweite Gemüseart ausprobiert werden.
Auch eine Überwürzung der Speisen sollte tunlichst vermieden werden. Man sollte mit Salz sparsam umgehen. Nur so bleibt der Eigengeschmack des Obstes und Gemüses erhalten.
Auch beim Umgang mit Zucker sollte einiges beachtet werden. Der Zucker ist ein Vitaminräuber im Körper. Er weckt bei den Kleinsten schon früh die Gier auf noch mehr Süßes.
Zucker sollte deshalb sparsam oder anfänglich gar nicht verwendet werden. Ein Apfelmus kommt bei der Zubereitung gänzlich ohne Zucker aus. Ein Früchtetee benötigt keinen Zucker. Er schmeckt von Natur aus süß.
Honig sollte man zum Süßen bevorzugen. Das gilt auch für das Backen. Er enthält im Gegensatz zu Zucker wertvolle Mineralien. Die Verabreichung von industriell gefertigten Gläschen sollte nur in Ausnahmefällen passieren, da sich das Kleinkind sonst zu sehr darauf fixiert. Es ist dann kaum noch offen für selbst Gekochtes. Auch preislich macht sich das bemerkbar. Man kann größere Portionen vorkochen, in kleinere Portionen teilen und diese einfrieren. Bei Bedarf kann dann eine Portion aus dem Gefrierschrank entnommen werden. Das spart eine Menge Zeit.
Bei der Zubereitung der Speisen ist hochwertiges Kochgeschirr bedeutsam. Es sollte ansprechend sein und die darin enthaltenen Speisen repräsentieren, um den Appetit der Kleinen zu wecken. Außerdem gewährleistet hochwertiges Kochgeschirr (eine hochwertig beschichtete Pfanne), dass die Speisen schadstofffrei zubereitet werden können.
Bei der Verwendung von Mehlen sollten Vollkornmehle bevorzugt werden. Eine Gemüsepizza auf dem Backblech angerichtet und sanft gewürzt, schmeckt auch den Kleinsten. Allerlei Gemüse lässt sich ebenfalls auf dem Backblech schonend garen und toll anrichten, um die Vorfreude der Kleinen auf das Gemüse zu wecken.
